Willkommen auf der Homepage der

 
 

Radeberger Boxunion 2000 e.V.

 

31.12.2026 Silvesterlauf in der Dresdner Heide

  • die altbekannte Heidemühle-Hofewiese-Prießnitztalstraße-Runde, feinstes Laufvergnügen auf ca. 7,5km

10.10.2026 Internationaler Mädchen- und Frauenboxkampftag in Bautzen/Göda

  • In der 3. Auflage dieses reinen Mädchen- und Frauenturniers traf Ronja auf die mit 11 Kämpfen und 7 Siegen dekorierte Polin Sandra Spievakova von BOXr. Für Ronja gab es nichts zu verlieren und gewohnt aktiv startete sie in den Kampf. Wer meinte, der Kampfrekord der groß gewachsenen Polin basiert auf guter Technik, wurde schwer enttäuscht - vielmehr waren es unentwegt ungeahndete Innenhände, die Ronja hinnehmen musste. Schläge mit der ungepolsterten Innenseite der Handschuhe zählen laut Wettkampfbestimmung zu verbotenen Handlungen und müssen vom Ringrichter entsprechend ermahnt und verwarnt werden. Leider kam der Ringrichter dem nicht nach und nahm stattdessen Ronja zum Ende der ersten Runde aus dem Kampf. Somit wurde Ronja's Kampf zu einem traurigen Beispiel dafür, in welchem Maße der Ringrichter durch unzureichende Ahndung von Fouls den Kampf entscheiden kann. Kopf hoch Ronja, buche es als "Erfahrung sammeln" ab und bleib weiterhin fleißig am Ball!

12.-13.09.2026 Landesmeisterschaften Elite in Zittau

    3 Silbermedaillen gehen nach Radeberg

    Halbfinale:
  • Eric eröffnete die Halfinalkämpfe aus Radeberger Sicht und hatte es in seinem ersten Wertungskampf mit Enmanuel Duarte von TAKE DOWN Dresden zu tun. Auch in Enmanuel's Startbuch stand nur ein Kampf, jedoch spiegelte das Startbuch nicht ganz den offensichtlichen Erfahrungsschatz des Dresdners wider. Wenngleich Eric technisch sehr anspruchsvoll auch zu schönen klaren Treffern kam, ging der Sieg am Ende verdient in die gegnerische Ecke. Kleiner Side-Fact: Enmanuel sollte auch am Sonntag das Finale für sich entscheiden. Eric's Leistung blieb den Kampfrichtern außerdem derart im Gedächtnis, dass diese in der Nachbesprechung erneut gewürdigt wurde. Weiter so!
  • Tom Berghoff von der HSG DHfK Leipzig hieß Max' Gegner. Auch hier merkte man eine deutliche Weiterentwicklung des boxerischen Könnens von Max. Schön variabel boxend wechselte er zwischen den Distanzen und blieb auch bewusst in der Halbdistanz stehen, blockte die Schläge gekonnt ab, um dann blitzschnell zu kontern. Wunderbar - sehr schönes Boxen und einstimmiger Punktsieg für Max.
  • Ronja traf in ihrem Halbfinalkampf auf Nicole Gerecke vom BC Olympia Leipzig. Es gab für Ronja an diesem Abend nur eine Richtung: Attacke und vorwärts. Ständig schlagend setzte sie ihre Gegnerin so unter Druck, dass diese sich gar nicht richtig sortieren konnte, um einen Angriff aufzubauen. So blieb dem Ringrichter nichts anderes übrig als den Kampf dann in der letzten Runde vorzeitig zu beenden. Ein Sieg durch RSC in Runde 3 ebnete Ronja den Weg ins Finale.
  • Paul beendete den Halbfinalkampftag mit seinem Kampf gegen Kevin Bauer von der SG Neuwelt. Paul machte es sich aus Trainersicht unnötig schwer, denn er blieb teilweise in der Ecke stehen, um die Schläge seines Gegners auszupendeln und gleich wieder zu antworten. Glücklicherweise machte er das so schnell, dass nur wenige gegnerische Treffer ihr Ziel fanden. Ein knapper Punktsieg sicherte auch Paul den Finaleinzug.

  • Finale:
  • Paul stieg als erster Radeberger Kämpfer im Kampf um sächsisches Gold ins Seilquadrat. Der groß gewachsene Clemens Brudnicki von der HSG DHfK Leipzig machte es Paul wirklich schwer. Unser Radeberger hatte sichtliche Schwierigkeiten an den langen Händen des Leipzigers vorbei zu kommen, vermied es aber diesmal erfolgreich sich in den Ecken stellen zu lassen. Etwas verkrampft wirkend biss sich Paul aber durch alle 3 Runden und setzte in den letzten Sekunden der 3. Runde nochmal alles auf eine Karte und ging beherzt in den Angriff über. Leider zu spät - der Sieg ging nach Leipzig. Trotzdem Glückwunsch Paul - ein starker 2. Platz.
  • Max traf im Finale auf den Zittauer Lokalmatador Fritz Trumpf. Fritz hatte das Glück das Halbfinale am Vortag durch ein Freilos überspringen zu können. Man könnte meinen, dass Max' Halbfinalkampf deutlich in seinen Knochen stecken musste - jedoch keine Spur davon. Klar im Kopf boxte er seinen Stiefel runter und zeigte eine tolle Leistung. Er verstand es auch super die überfallartigen Angriffe des Zittauers abzuwehren und abzublocken bzw. gekonnt eigene Angriffe zu starten. Der Kampf war wirklich knapp und gefühlt hatte Fritz pro Runde nur eine Hand mehr im Ziel. Entsprechend war das Urteil auch nicht einstimmig - knapper Punktsieger wurde der Zittauer. Kopf hoch Max, bleib dran und weiter so! Sächsisches Silber ist auch aller Ehren wert.
  • Eigentlich heißt es doch "Ladys first", doch heute sollte Ronja den hoffentlich krönenden Radeberger Abschluss bilden. Die Finalaufgabe war schwer, es musste fast schon ein Wunder her. Im Startbuch von Henriette Elisabeth Stolpe aus Leipzig standen mehr als 20 Kämpfe, doch das sollte für Ronja kein Grund für einen eingeschüchterten Boxstil sein. Mutig stellte sie sich der Gegnerin und griff immer wieder an. Diese verstand es aufgrund ihrer Erfahrung die Situationen für sich zu nutzen und setzte ihrerseits die klareren Treffer. Verdiente Landesmeisterin wurde die Leipzigerin. Trotzdem: ein starker Kampf Ronja! Dass ihre Leistung auch den Offiziellen nicht entgangen war, zeigte dass Ronja schlussendlich zur besten Boxerin Ostsachsens ausgezeichnet wurde. Herzlichen Glückwunsch dazu und zum Vize-Sachsenmeistertitel!

07.02.2026 Anton und Ronja boxen in Bischofswerda

  • Ronja konnte in einem Sparringskampf gegen eine Boxerin vom BK Dresden weitere Ringerfahrung sammeln und zeigte eine solide Leistung. Weiter so!
  • Anton traf in seinem Kampf auf einen aus den letzen Landesmeisterschaften bekannten Gegner vom KSSV Zwickau. Damals ging der Kampf umstritten knapp an den Zwickauer.
    Auch diesmal war es wieder ein Duell auf Augenhöhe. Die höhere Workrate lag beim Zwickauer, die klaren Treffer hielten sich die Waage. Leider blieben auch diesmal einige unsauber Hände des Zwickauers ungeahndet und wurden lediglich ermahnt. Am Ende war es eine unglückliche, wieder knappe Niederlage für Anton.
>